Imke Haake

OPTIMISTIN – NETZWERKERIN – MACHERIN FÜR DEN LÄNDLICHEN RAUM
seit 2001 Ratsfrau im Gemeinderat der Gemeinde Großenkneten
2006 – 2011 Kreistagsmitglied im Landkreis Oldenburg (stlv. Fraktionsvorsitzende)
seit 2010 Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion im Rat der Gemeinde Großenkneten
seit 2018 Mitglied im erw. Landesvorstand der FDP Niedersachsen
seit 2019 Kreisvorsitzende der FDP Oldenburg-Land
2022 Kandidatin für den niedersächsischen Landtag
seit 2023 Generalsekretärin der FDP Niedersachsen
Welche Themen liegen mir besonders am Herzen?
Frühkindliche Bildung
Sprache und soziale Bindung in den ersten Jahren sind entscheidend für die gesamte Bildungslaufbahn.
Das KiTa-Gesetz muss reformiert und die Qualität der frühkindlichen Bildung verbessert werden. Eine Verbesserung der Betreuungsrelation in den Kitas und eine schnelle Refinanzierung der dritten Kraft auch im Kindergarten sind notwendig.
Schulische Bildung
Digitalisierung, Integration und Inklusion können nicht nebenbei laufen. Wir stehen vor besonders großen Herausforderungen und benötigen dringend attraktive Bedingungen an den Schulen: 100% Unterrichtsversorgung, kleinere Klassen, Digitalassistenten und multiprofessionelle Teams.
Schulzweigübergreifend braucht Niedersachsen eine nachhaltige Berufsorientierung und überarbeitete Kerncurricula, um motivierte Fachkräfte von morgen wieder abzuholen. Die Lehrerausbildung muss fir für die Zukunft gemacht werden.
Berufliche Bildung
Die berufsbildenden Schulen in Niedersachsen haben eine sehr hohe Bedeutung für junge Menschen. Entsprechend muss eine Überarbeitung der Lehrerstundenzuweisung an Berufsschulen erfolgen. Wird ein Ausbildungszweig an der örtlichen Berufsbildenden Schule gestrichen, brechen in der Folge oftmals Ausbildungsplätze in der Region weg.
Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels verdient die berufliche Bildung mehr Wertschätzung.
Wirtschaft
Wirtschaftlich ist das Oldenburger Land gut aufgestellt. Es gibt viele innovative Betriebe, die viele Arbeits- und Ausbildungsplätze bereitstellen.
Unsere Region entwickelt sich stetig weiter. und bleibt trotz steigender Herausforderungen auf Erfolgskurs. Der Bürokratie-Dschungel muss endlich ein Ende haben. Ich verstehe mich als Partnerin der Betriebe.
Landwirtschaft
Wir wollen den Landwirtinnen und Landwirten verlässliche Rahmenbedingungen geben. Es bedarf klarer mittel- und langfristige Vorgaben für Zukunftsinvestitionen. Das Bau- und Immisionsschutzrecht muss auf die Möglichkeit zum Um- oder Neubau von Ställen angepasst werden. Die Energiewende, die Rückbesinnung auf nachwachsende Rohstoffe und die Entwicklung innovativer landwirtschaftlicher Produkte bietet den niedersächsischen Betrieben große Chancen.
Entwicklung des ländlichen Raumes
Der Landkreis Oldenburg ist ländlich geprägt und bietet zahlreiche Möglichkeiten für den Tourismus, der zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Das Dorfentwicklungsprogramm „Beidseits der Lethe“ möchte ich positiv begleiten. Darin besteht eine große Chance für kleinere Dörfer und Bauernschaften, die geprägt vom ehrenamtlichen Engagement der Bürger sind.
Weiterhin ist mir eine nachhaltige und innovative ärztliche Versorgung wichtig.
Sicherung ärztlicher Grundversorgung
Im ländlichen Raum muss eine wohnortnahe ärztliche Grund- und Regelvorsorgung sichergestellt werden. Besonders für die kleineren Krankenhäuser ist eine darüber hinausgehende Spezialisierung wichtig für deren Zukunftsfähigkeit, was im Niedersächsischen Krankenhausgesetz klar definiert sein muss.
Naturschutz
Allein in der Gemeinde Großenkneten werden jährlich ca. 19 Millionen Kubikmeter Trinkwasser durch den Oldenburger-Ostfriesischen Wasserverband gefördert. Diese Wasserfördermengen dürfen nicht erhöht werden, da sich dadurch erhebliche Nachteile für den Naturschutz ergeben würden. Stattdessen benötigen wir ein smartes Wasserkonzept und innovative Ideen zur Wasseraufbereitung.
Neuigkeiten
Make Freihandel Great Again 🌎🔄 Deutschland ist eine Exportnation. Ein geregelter Handel ist für unsere Wirtschaft und unsere geopolitische Unabhängigkeit von zentraler Bedeutung. Er sichert und schafft Arbeitsplätze. Unabhängig vom Umgang mit 🇺🇸-Zöllen muss daher gelten: 🇪🇺 muss neben der Vertiefung des Binnenmarkts und der Verbesserung seiner Wettbewerbsbedingungen auf mehr Freihandel setzen. Die ausgehandelten EU-Freihandelsabkommen sowie laufende Verhandlungen vor allem mit Indonesien, Australien, Thailand, den Philippinen und Malaysia sind zügig abzuschließen. Es muss zudem eine unverzügliche Ratifizierung des Mercosur-Abkommens erfolgen.
Wir teilen die Einschätzung aus der Wirtschaft. 100 Verbände, darunter BDI, BDA, DIHK und ZDH, fordern echte Reformen für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Die bisherigen Ergebnisse in den Koalitionsverhandlungen von Schwarz-Rot seien unzureichend: „Schulden allein lösen keine Probleme. Ohne tiefgreifende Reformen wird es keinen nachhaltigen Aufschwung geben.“ Was wir jetzt unter anderem brauchen: Radikalen Abbau teurer Bürokratie und eine spürbare Reduzierung der Steuerlast für Unternehmen. Die europaweit zweithöchste Steuerbelastung hemmt die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland.
Unsere stv. Landesvorsitzende @anja_schulz_liberal begründet, warum es eine Trendwende in der niedersächsischen Wirtschaftspolitik braucht und warum der auf dem Landesparteitag in Celle beschlossene Leitantrag „Aufsteigerland Niedersachsen: Modernisierungsagenda für eine starke Wirtschaft“ die richtigen Weichen dafür stellt: „Jeder zweite Mensch in Niedersachsen geht laut aktueller Umfragen davon aus, dass die wirtschaftliche Entwicklung in unserem Land weiter bergab geht. Das darf die Landesregierung nicht hinnehmen. Es braucht jetzt eine Trendwende in Wirtschafts- und Wettbewerbspolitik. Dafür dürfen vor allem die Regulierung auf Landesebene, die Effizienz der Verwaltung und die Geschwindigkeit der öffentlichen Leitungserbringung nicht länger als negative Standortfaktoren wahrgenommen werden. Dazu gehört, dass die Clearingstelle Bürokratieabbau als unabhängige und weisungsfreie Stelle ausgestaltet werden muss, deren Empfehlungen gerade mit Blick auf kleine und mittlere Unternehmen auch tatsächlich in die Tat umgesetzt werden müssen. Die Landesregierung muss die bestehenden Standortvorteile, etwa in den Bereichen Mobilität, Life Sciences, Rüstung und Verteidigung sowie Ernährung und Veredlung, unterstützen und offensiv um Investitionen und Ansiedlungen werben. Statt unterschiedlicher Landesgesellschaften und Landesbeauftragter braucht es einen zentralen Beauftragten für die Ansiedlung neuer Unternehmen. Ein solcher Ansiedlungskommissar sollte im Rang eines Staatssekretärs in der Landesregierung angesiedelt sein. Im Gegenzug müssen die Beteiligungen des Landes zurück gefahren werden.“
"LANDWIRTSTOCHTER"-LABORANTIN-LEHRERIN- LOKALPOLITIKERIN
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1981
Pfingstdienstag in Wildeshausen geboren
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2000
Abitur
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2001
Ratsfrau im Gemeinderat der Gemeinde Großenkneten
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2003
Ausbildung zur milchwirtschaftlichen Laborantin absolviert
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2006
Kreistagsmitglied im Landkreis Oldenburg (stlv. Fraktionsvorsitzende)
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2007
1.Staatsexamen (Chemie und Wirtschaft auf Haupt- und Realschullehramt)
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2009
2.Staatsexamen (Realschullehrerin)
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2010
Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion im Rat der Gemeinde Großenkneten
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2018
Realschullehrerin und Koordinatorin für die Berufsorientierung
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2018
Mitglied im erw. Landesvorstand der FDP Niedersachsen
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2019
Kreisvorsitzende der FDP Oldenburg-Land
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2022
Kandidatin für den niedersächsischen Landtag
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2023
Generalsekretärin der FDP Niedersachsen